Pizzastein/Brotbackstein Produkttest

Im Vorfeld für das Bloggertreffen durfte ich einen Pizza-/Brotbackstein testen. Man legt einfach den Stein auf das Rost vom Backofen und so hat man seinen eigenen „Steinbackofen“.

Pizzastein und Pizzaschaufel

Bild von der Webseite pizzastein24.de

Genau so ein Set, wie auf dem Bild abgebildet, habe ich zugesendet bekommen. Ich war total erstaunt wie schwer das Paket ist. Beim Öffnen war der Stein in Styropor eingepackt und somit gut gepolstert. Die Holzschaufel lag extra oben drauf. Dazu gab es auch eine Beschreibung über den Stein, ein paar Tipps und Tricks, sowie Rezeptvorschläge.

Der Stein besteht aus Schamotte- das ist ein Gemisch aus feuerfesten Ton, gemahlenem Schamotte, verschiedenen Sanden sowie anderen Naturstoffen. Aus diesem Material werden auch „richtige“ Steinbacköfen gemacht. Weitere Informationen zu dem Stein findet ihr auf der Webseite von Pizzastein24, denn ich möchte hier nicht weiter über die Fakten reden, sondern über meine Erfahrungen mit dem Pizzastein.

Zuerst habe ich selbst gemachte Pizzabrötchen auf dem Stein gebacken. Dazu habe ich einen einfachen, fluffigen Hefeteig angerührt und die Brötchen anschließend mit Salami und Käse befüllt. Zum direkten Vergleich wurde eine Hälfte auf dem Stein, und die andere Hälfte der Pizzabrötchen normal auf einem Backblech mit Backpapier gebacken. Die Pizzabrötchen auf der Holzschaufel werden, wie auf dem Bild, auf dem Stein gebacken und die auf dem roten Brett normal auf dem Blech. Der Stein wurde im Backofen auf höchster Stufe etwa 40 Minuten erhitzt und anschließend wird der Backofen ausgeschalten. Die Pizzabrötchen waren nach ein paar Minuten fertig und ich konnte sie vom Stein nehmen. Die Pizzabrötchen auf dem Blech haben im Vergleich etwas länger gedauert.

 

 

Bei dem direkten Vergleich ist sofort aufgefallen, dass die Brötchen auf dem Blech fettiger und nicht ganz durchgebacken waren.

 

 

 

 

 

 

Optisch gab es jedoch keinen großen Unterschied. Der Stein speichert die Hitze, gibt sie schnell an die Backware ab, und die überschüssige Feuchtigkeit verdampft.

 

 

 

Auch bei einer selbstgemachten Pizza ist der Stein zum Einsatz gekommen. Auf dem Foto erkennt man leider nicht viel, da ich sehr viel Käse genommen habe 🙂 (zu viel Käse gibt es nicht! 😀 ) Diesmal habe ich den Stein etwa eine Stunde auf höchster Stufe vorheizen lassen. Auch hier hat alles wunderbar geklappt und die Pizza hat sehr lecker, knusprig und fluffig geschmeckt. Deutlich besser als auf einem Backblech, da so auch die Wärme von unten an den Teig kommt. Auch hier verdampft Flüssigkeit und die Pizza schwimmt nicht im Fett.

Zuletzt habe ich mich noch an einem selbstgemachten Brot versucht. Dazu habe ich eine einfache Fertigbackmischung angemischt und dann doch zu kleinen Brötchen geformt. Der Stein wurde wieder im Ofen vorgeheizt. Mit Hilfe der Holzschaufel wurden die Brötchen auf den Stein gelegt. Es sind super leckere und fluffige Brötchen herausgekommen. Ich bin wirklich begeistert von dem Pizzastein. Ein großer Vorteil ist, dass alles weniger fettig und nicht so matschig ist.

+ gleichmäßig durch gebackene Produkte                        – schwer und somit recht unhandlich

+ Hitze kommt von unten                                                      – braucht lange Zeit zum Vorheizen

+ Fett wird aufgenommen

+ Gefühl wie beim „Lieblingsitaliener“

Der Stein kann auch über offenem Feuer oder einem Gasgrill genutzt werden. Da sich die Kosten für den „zusätzlich“ verbrauchten Strom auf den „normalen“ Verbrauch nur minimal auswirken, besteht auch kein Grund zur Sorge vor einer riesigen Stromrechnung! Außerdem benutzt man den Pizzastein ja auch nicht jeden Tag . 🙂

Wenn ich euch mit meiner Erfahrung und Einschätzung neugierig auf diesen Pizzastein/Brotbackstein gemacht habe, ihr könnt ihn ganz einfach über den Shop bestellen. Dort gibt es auch noch viele weitere Artikel.

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